Alle meine Marienkäfer

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Wer das schon einmal erlebt hat, so eine Marienkäferinvasion, der weiß, dass man dem Ganzen mit einer unglaublichen Faszination gegenübersteht. Im Volksmund gilt der Marienkäfer als Glücksbringer. Mehr als einen Marienkäfer auf einmal zu sehen, ist tatsächlich ein Gücksfall, aber es gibt sie, diese ganz bestimmten Momente.

Gerade im Oktober kommt es öfters vor, dass man größere Gruppen von Marienkäfern an Häuserwänden, in Spalten von Fensterrahmen, oder auch zwischen und unter Dachsparren findet. Die Käfer kommen eher unabsichtlich , bei ihrer Suche nach einem Winterquartier in die Wohnungen. Während der letzten warmen Sonnentage begeben sie sich auf eine Reise in die wärmeren Regionen Europas oder sie suchen sich hier Überwinterungsplätze. Bei ihren Wanderpausen kann es dann vorkommen, dass sie z.B. durch Fenster in die Wohnung gelangen. Besonders, wenn das Fenster durch die warme Sonne angestrahlt wird. Sie lieben Wärme.

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Es gibt allein in Mitteleuropa, mehr als 70 verschiedene Marienkäferarten. Bei uns heimisch ist der Siebenpunkt-Marienkäfer.

Seit etwa 10 Jahren gibt es aber auch den asiatischen Harlekin-Marienkäfer. Dieser wird als ökologische Schädlingsbekämpfung im Gartenbau, gegen Blattläuse eingesetzt. Der Harlekin kann pro Tag 5x mehr Blattläuse fressen als der heimische Siebenpunkt. Man könnte annehmen, dass der Siebenpunkt deshalb vor der Verdrängung steht, allerdings hält sich seine Population tapfer konstant.

 

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